Radiometrische Füllstands-, Dichte- und Kalimesstechnik

Eines der Hauptaufgabengebiete der Firma Lepper- Montagen und Systeme ist die radiometrische Füllstands-, Dichte- und Kalimesstechnik. Es handelt sich hierbei um eine überaus effiziente und präzise Messmethode deren Vorteile, vor allem in der hohen Zuverlässigkeit, der vergleichsweisen einfachen Handhabung sowie des geringen Wartungsaufwand liegen. Diese Vorteile garantieren schlussendlich eine hohe Betriebssicherheit.

Das Messverfahren ist unabhängig von:

  • Temperatur- und Druckverhältnissen im Prozessbereich
  • den elektrischen und chemischen Eigenschaften des Produktes
  • der Beschaffenheit der Oberfläche des Füllgutes
  • der Staub- oder Dampfbildung oberhalb des Füllgutes
  • der Behältergeometrie

Aufbau radiometrischer Messsysteme

Ein Strahlenschutzbehälter aus Hartblei (Abschirmung M2607) enthält einen radioktiven Strahler. Diese Bleiabschirmung wird außen am Behälter angebracht. Durch eine in der Abschirmung vorgesehenen Strahlenaustrittsöffnung kann das Radionuklid, Cäsium-137 oder Cobalt-60, Gammastrahlung emittieren, welche die Behälterwände durchdringt und auf der gegenüberliegenden Seite von einem Detektor (Szintillationssonde) empfangen wird. Die Strahlung wird beim Durchdringen des Füllmediums abgeschwächt, sodass die Dosisleistung am Detektor als Grenzwertsignal (Füllstand Max./Min.) ausgewertet werden kann oder im Falle der kontinuierlichen Füllstandsmessung als direktes Maß für die Füllhöhe dient. Bei der radiometrischen Dichtemessung entspricht die gemessene Dosisleistung dem jeweiligen Dichtewert des Messgutes. Die Strahlenaustrittsöffnung der Abschirmung ist per Hand, elektrisch oder pneumatisch verriegelbar.

Bestandteile einer Messeinrichtung:

Überzeugende Vorteile unserer Messsysteme

  • Messbereiche von wenigen Millimetern bis zu 30 m,
  • Messung im explosionsgefährdeten Anlagen,
  • einfachste Kalibrierung bei leerem Behälter,
  • automatische Kompensation des Aktivitätabfalls der Strahlerquelle
  • niedrigste Strahleraktivitäten durch Einsatz von Szintillationsdetektoren
  • Eigenüberwachung des Systems, Fehlermeldung und Anzeige